Sommerserenade am 14. Juni 2015

Von Klassig bis Grönemeyer
Von Christa Kaula

Ein breit gefächertes Programm bietet das Konzert „Sommerserenade“ im Severinushaus auch dieses Mal wieder. Im Saal fanden noch die letzten Proben statt, als das Publikum draußen schon geduldig auf Einlass wartet. Viele Gäste sind gekommen. Im Saal wird kein Platz frei bleiben.
Die Chorgemeinschaft Lindlar unter Leitung Mario Ahlborn übernimmt den ersten Part mit dem Grönemeyer-Mambo „Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden“.
Die Vorsitzende Jutta Nusch der Chorgemeinschaft begrüßt die Gäste mit einem kleinen humoristischen Gedicht und fährt dann fort: „Zum fünften Mal findet die Sommerserenade statt. Wir haben viele Kinder dabei, wollen sie gern an die Musik heranführen.“
Zwei weitere Lieder, „Aux Champs-Elysee ist das Leben“ und „Schön ist das Leben“, folgen. Viel Beifall ist der Lohn. Chorleiter Mario Ahlborn am Piano führt gekonnt durchs Programm. Ute und Friedemann Rink bringen ein Mutmachlied „Mach, was du am besten kannst“. Alexander Wied von der Lindlarer Modern Music-School kündigt fünf seiner Schüler an, die trotz der Kürze ihres bisherigen Unterrichts beachtliche Leistungen am Klavier erbringen. So spielt die zehnjährige Paula Hartkopf „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg; gefolgt von der achtjährigen Marie Sekul, die eine C-Dur Sonatine von Clementi darbringt. Beethovens „Für Elise“ kann Erika Krawtschick meisterhaft spielen. Als vierte ist Julia Köchling (12) an der Reihe mit einer Klavierbearbeitung der bekannten Toccata in D-Moll. Den zweiten Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ errang Franziska Gertz mit ihrer Querflöte, die zusammen mit Alexander Wied am Piano eine Sonate erklingen lässt. Das Publikum ist begeistert.
Maria Manemann-Frowein mit ihrem kleinen Orchester (Kinder ab sechs Jahre) tritt gleich zweimal auf. Sie bringen „French Folk Tune“ von Sheila M. Nelson; „March in D“ von G.F. Händel und „Chopsticks“ von T. Kenny zu Gehör. Zwei Schülerinnen der Musikpädagogin Christa Maria Platz, Valerie Rubenko und Lioba Konrad, zeigen am Klavier beachtliches Können. Und auch die Chorgemeinschaft erfreut die Zuhörer erneut. Als besondere Einlage bezieht Mario Ahlborn die Gäste mit in das Konzert ein. Der Chor verteilt sich im Publikum. Das animiert zum Mitsingen. Das Experiment gelingt und wird fröhlich beklatscht.

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